Auf den Spuren des Übersetzers

Versucht man in der Wissenschaft ein bestimmtes Thema zu recherchieren, beginnt man im Allgemeinen die Suche bei den allgemein anerkannten Experten des Fachbereichs. In einem nächsten Schritt richtet sich die Aufmerksamkeit auf die zitierte Literatur, sowie auf die Werke, welche wiederum die A-Literatur zitieren.
Für Belletristik oder “Sachbücher” gibt es z.B. Recommendationsysteme, die dem Fan von Autor A, ähnliche Bücher vorschlagen. Es gibt Listen, es gibt Wunschzettel und es gibt einen Abgleich der besuchten Produktseiten. Alles Möglichkeiten den eigenen Horizont zu erweitern, wenn man nicht auf Tipps von Freunden oder Buchhändlern zurückgreifen kann.
Eine weitere ist es, zumindest bei fremdsprachigen Autoren, den Übersetzer des Buches als Qualitätsmerkmal zu sehen. Durch Zufall fiel mir auf, dass Nikolaus Stingl der Übersetzer von Autoren ist, die mir sehr gut gefallen (John Irving, Neal Stephenson). Durch Stingl bin ich wiederum bei Cormac McCarthy (Die Straße) und Thomas Pynchon (Gegen den Tag) gelandet. Beide Bücher kann ich absolut empfehlen.
Hier eine Auflistung der von Stingl übersetzten Bücher. Und hier ein schönes Interview, das Stingl dem Rowohlt-Verlag zur Übersetzung von “Gegen den Tag” gab.
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Tags:übersetzer, cormac mccarthy, john irving, lokalisierung, neal stephenson, nikolaus stingl, thomas pynchon
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